Wissenswertes zu Wasserbüffeln

Abstammung

Mit den Bisons und Rindern gehört der Büffel zu der grossen Gruppe der Rinder. Stammesgeschichtlich haben sich die Rinder und Büffel schon früh von den Wasserbüffeln abgetrennt, sodass unterschiedliche Arten entstanden. So sind Wasserbüffel (bubalus bubalis) nicht direkt mit den Hausrinderrassen verwandt und auch nicht miteinander kreuzbar.

Büffel

Die Domestikation des Wildbüffels erfolgte in früherer Zeit in Indien, dieser Prozess verlief in unterschiedlicher Intensität und ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Darum gilt der Büffel auch als eines der ursprünglichsten und urwüchsigsten Haustiere der heutigen Zeit.

Verbreitung

Weltweit gibt es zurzeit etwa 150 Millionen Büffel. Über 95% davon werden in den Ländern Asiens gehalten, vor allem in Indien (50%), China und Pakistan. Hier wird er hauptsächlich als Zugtier in den Reisfeldern eingesetzt, wobei wegen der Mechanisierung die Bedeutung der Milch und Fleischproduktion zunimmt.

Büffel

In Europa werden rund 500 000 Büffel gehalten. Die grössten Bestände sind in Rumänien und Italien. Weitere Länder mit traditioneller Büffelhaltung sind Ägypten, Brasilien, Bulgarien, Griechenland, Albanien, Ungarn und das ehemalige Jugoslawien.

1996 wurden die ersten Tiere von Rumänien in die Schweiz gebracht. Im Emmental gründeten einige Bauern die Büffelgenossenschaft Schangnau und produzieren dort in Zusammenarbeit mit der örtlichen Käserei Büffel-Mozarella und weitere Milch- und Käseprodukte.

Die mit Abstand grösste Büffelherde (italienischer Abstammung) der Schweiz steht aber im Val de Travers. In der Schweiz gibt es zurzeit über 880 Wasserbüffel auf 56 Betrieben (Angaben gemäss TVD), Tendenz steigend.

Zucht

Man kennt zwei grosse Rassengruppen:

Büffel

Zur Verbesserung der Milchleistung eignet sich der italienische Stamm sehr gut. Durch Kreuzung unterschiedlicher Stämme wird ein gewisser Heterosis-Effekt beobachtet.

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